Die Merkmale des Indianerberges

Die Merkmale und Besonderheiten auf und um den Ahrensfelder Berg herum sind teils historisch bedingt, als auch soziokultureller Natur. Historisch lässt sich der Grundaufbau des Berges in der Ausstülpung durch die einstige Eiszeit und damit verbundenen Millionen an Eis- und Wassertonnen an Gewicht begründen, die über die Erde vom Norden her wanderten und in dieser Lage eine Endmoräne hinterließen. Spätere soziokulturelle als auch wirtschaftliche Einflüsse, wie die Entstehung von Wohnblocks, Straßenland und Erholungsparks brachten eine Vielzahl von Eingriffen in das Erdreich auf und um den Berg herum. (Bildquelle: Mapio.net)

  • Granitbrunnen am Parsteiner Ring 24

Der Granitbrunnen auf der Westseite des Ahrensfelder Berges. Er stellt Symbol und Erkennungsmerkmal des Berges sowie einen häufig aufgesuchten Treffpunkt der Kiezbewohner dar. Der Brunnen wird im Sommer ca. 1 x im Monat professionell gereinigt und befindet sich von Herbst bis April in Betriebspause. Die Pumpvorrichtung, sowie die Düsen befinden sich mittig unter Gittern und sind somit auch in den Pausenzeiten vor neugierigen Kinderfüßen geschützt. Leider ist der Granitbrunnen, so wie viele umliegenden Einrichtungen vor Vandalismusschäden wie Auflackieren durch Sprayer nicht gefeit. Schuss- und Schlagschäden kommen hier zwar nicht direkt vor, dafür findet man diese aber in unmittelbarer Umgebung, wie etwa am Schulhaus der benachbarten Wilhelm-Busch-Grundschule.

Nichtdestotrotz gehen die Zahlen der Delikte in den letzten Jahren weiter zurück. Initiativen im Bezirk, wie das Bemalen der Strom-Verteilerkästen, Stromhäuschen oder die Graffiti-Bemalungen am Schulhaus durch die sechsten Klassen der Grundschule und die Kreativagentur 0815-Industries an Schulhäusern helfen dieser Entwicklung, aber bleiben auch die jugend-gerechteren Bilder immernoch leicht reversible Kunstwerke, die von Taggern und Sprayern nicht selten übermalt werden.

Weitere Merkmale des Indianerberges sind definitiv eine abwechslungsreiche Beschaffenheit der Wege um und auf den Berg. Auf der nördlichen Seite des Berges findet man eine große Weide mit schottischen Hochlandrindern, deren Nutzen man in der städtischen Haltung sozusagen in der unkomplizierten Wiesenpflege einerseits und in der starken Akzeptanz durch Anwohner und der Wirkweise im Landschaftsbild erkennt. Marzahn setzt Zeichen in Sachen Naturverbundenheit und das ist bei Weitem nicht alles.

Schottische Hochlandrinder beim Abgrasen Ihrer großzügigen Weidefläche im April 2019 am nördlichen Fuße des Ahrensfelder Berges

 

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