Früchte der Natur am Indianerberg (Ahrensfelder Berg) und deren Wert

Die Mirabelle, von uns gerne als syrische Pflaume bezeichnet (Prunus domestica subsp. syriaca), weil wir sie mit unseren syrischen Freunden sammeln und verarbeiten, wächst in Berlin-Marzahn zu Hauf. Mancherorts ist sie auch als Gelbe Zwetschge bekannt. Sie ist eine Unterart der Pflaume. Der Ursprung in Syrien wird zwar nur vermutet, allerdings ist die Heimat in Persien schon weitestgehend anerkannt. Erst im 16. Jahrhundert eroberte der Mirabellenbaum über Persien den europäischen Raum – seitdem fühlt er sich hierzulande sehr wohl.  Der Mirabellenbaum entzückt nicht nur durch seine süßen Früchte, sondern auch durch sein schönes Erscheinungsbild – im Frühjahr läutet er mit seinen schönen weißen Blüten den Frühling ein und gibt dem Garten eine romantische Note. Im Sommer trägt er seine ebenso attraktiven wie wohlschmeckenden Früchte. Die Fruchtkugeln sind übrigens äußerst gesund, da sie viel Vitamin C und Kalium enthalten. Wie alle anderen Pflaumenarten unterstützen Mirabellen die Verdauung. (Quelle: http://www.garten.de/tags/mirabellen). Eines meiner liebsten Rezepte aus dem persischen Raum für diese sensationelle Frucht ist Koofteh Tabrizi. Es ist ein traditionelles Gericht und eine Spezialität der Stadt Tabriz in Persien. Es ist ein beliebtes und fruchtig pikantes Gericht, welches aus Reis-Hackfleisch-Klößen besteht, die mit Berberitzen und Mirabellen gefüllt sind.  Es funktioniert grandios als ein eigenständiges Gericht, welches ohne zusätzliche Beilagen auskommt.

Ich habe die Blütezeit der Bäume am Indianerberg beobachtet und weiß daher, wo die Pflaumenbäume stehen. Unbeachtet der Passanten bleiben die Mirabellen nach Reifung größtenteils am Boden liegen. Gerade die selbst fallenden Früchte sind, sofern nicht verwurmt oder beschädigt, eine hervorragende Zutat für die weitere Verarbeitung. Auch mit der alkoholischen Gärung haben wir uns beschäftigt und möchten hier gerne eine Interessengemeinschaft aufbauen, die sich zu gemeinsamen Abenden oder Workshops in der Nähe des Berges trifft.

Die Hagebutte: hierunter bezeichnet man die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten, besonders der Hunds-Rose (Rosa canina). Als Hagebutten werden landläufig auch die Wildrosen, oder Heckenrosen, selbst bezeichnet, an denen die Früchte wachsen. Quelle: Wikipedia.org

Sie entsteht aus den zarten weißen Blüten der Wildrose. Die Schalen dieser Hagebutte werden getrocknet als Tee verwendet und haben nicht nur Heilwirkung, sondern werden auch gerne als gesundes Getränk getrunken.

Außer als Tee kann man die Hagebutten auch als leckere Marmelade oder Mus geniessen. Die Hauptwirkung der Hagebutte beruht auf ihrem Vitamin C-Gehalt.

Merke: 100 g frische Hagebutten enthalten 400-5.000 mg Vitamin C